Donnerstag, August 17, 2017

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 DFV Fachempfehlung

 

DFV will Einsatzkräfte sensibilisieren / Anzeichen und Schutzmöglichkeiten

Berlin – In der Vergangenheit ist es in Deutschland vermehrt zu Unfällen mit Kohlenmonoxidvergiftungen innerhalb von Räumen gekommen, die in keinem Zusammenhang mit einem Schadenfeuer standen. In einigen Fällen sind dabei auch Einsatzkräfte geschädigt worden. Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) hat daher eine Rahmenempfehlung zu Einsätzen bei Verdacht auf einen Kohlenmonoxid-Notfall innerhalb von Räumlichkeiten erstellt. 

„Wir wollen Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst auf die Problematik im Zusammenhang mit Kohlenmonoxidvergiftungen hinweisen und sensibilisieren“, erläutert DFV-Fachbereichsleiter Ulrich Tittelbach (Feuerwehr Gelsenkirchen), der die Empfehlung in enger Abstimmung mit dem Fachbereich Einsatz, Löschmittel und Umweltschutz und dem Bundesfeuerwehrarzt Dr. Hans-Richard Paschen erarbeitet hat. Das Dokument geht auf die Gefahren des farb- und geruchslosen Gases  ein, berichtet von typischen Einsatzlagen und zeigt Schutzmöglichkeiten auf. „Wichtig für die Praxis sind zudem die Hinweise zu Einsatztaktik und möglichen Folgemaßnahmen, soweit sie von den Einsatzkräften zu bedenken sind“, resümiert Tittelbach. 

„Die Fachempfehlungen des Deutschen Feuerwehrverbandes sind aus der Praxis für die Praxis geschrieben“, berichtet DFV-Vizepräsident Hartmut Ziebs. „Wir wollen damit Hilfestellung für die Arbeit vor Ort geben und erfolgreiche Strategien weitervermitteln“, erklärt Ziebs. 

 

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